ABKLÄRUNG UND THERAPIE BEI PAVK

Wir führen eine vollständige arterielle Gefässdiagnostik durch. Diese erfolgt bei belastungsabhängigen Bein- oder Gesässschmerzen, speziell Claudicatio intermittens, Ruheschmerzen oder akralen Läsionen, zudem vor Operationen an den unteren Extremitäten zur Beurteilung der zu erwartenden Wundheilung. 

 ARTERIELLE AUSMESSUNG

Wir können eine Perfusionseinschränkung mit einem Oszillographiegerät und  Messung der Knöchelarteriendrücke genau bestimmen. Bei diabetischer Makronangiopathie mit einer Mediasklerose ist ABI Messung oft nicht auswertbar. In solchen Fällen können die Zehenarteriendrücke (die Zehenarterien sind meist noch nicht befallen) photoplethysmographisch gemessen werden, die uns die Beurteilung der akralen Perfusion ermöglicht.  

 FARBKODIERTE DUPLEXSONOGRAPHIE

Hierbei kann die Länge und  Grad einer Obstruktion sehr präzis erfasst werden.  Die angiologische Duplexsonographie hat mittlerweile die früher als Goldstandart geltende, diagnostische Angiographie fast vollständig ersetzt. Nach einer solchen Duplexsonographem kann direkt eine kathetertechnische oder chirurgische Revaskularisation geplant werden.

 DIAGNOSTISCHE MR-ANGIOGRAPHIE oder CT-ANGIOGRAPHIE

In seltenen Fällen sind als weitere Abklärungen, zur Planung einer Revaskularisation (z.B. im Bereich der A. carotis oder intraabdominal), nötig.

 KATHETERDILATATIONEN

Es geht um PTA, Stenting der Arterien der unteren oder oberen Extremitäten, Nierenarterien, Viszeralarterien, Dialysefistel etc.: wir führen es im AngioLab in der Hirslanden Klinik St. Anna durch.Vor diagnostischen Angiographien oder Kathetereingriffen benötigen wir folgende Informationen vom Hausarzt: aktuelle Blutwerte (Hb, Tc, Q/INR, Kreatinin, TSH) sowie Angaben über allenfalls kompromittierende Erkrankungen. Bitte senden Sie uns diese spätestens 2 Tage vor dem geplanten Eingriff per Fax (041 208 48 56) oder per Email (angioogie-luzern@hin.ch) in die Praxis.